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Das Besondere und Neue an der IPF Multiversity - Martin Buber Univesity und ihrem Bildungskonzept ist unter anderem das IPF-Q Kompetenzportfolio. Im Zusammenhang mit einem APL-Verfahren (Accreditation of Prior Learning) können bereits erworbene Kompetenzen aus dem bisherigen Leben in das Studium integriert werden und so zu einer Verkürzung der Ausbildung führen.

IPF-Q führt in den Prozess des kontinuierlichen, individuellen Erfassens, Gestaltens und der Darstellung von Kompetenzen ein. Die Basis eines IPF-Q-Kompetenzportfolios ist das Sammeln, Dokumentieren und Erkennen von erfahrenen Kompetenzen in Bildung, Beruf, Freizeit und besonderen Lebenssituationen. Im zweiten Schritt erfolgen dann eine vertiefte Reflexion der bisher erbrachten Lern- und Lebensleistungen und die Herausarbeitung eines persönlichen Kompetenzen-Profils. In diesem Prozess werden den Studierenden in aller Regel die eigenen Kompetenzen bewusst, und es entsteht das Bedürfnis, diese weiterzuentwickeln und Neues dazuzulernen.

Aus der vielfältigen Erfahrung mit diesem Prozess hat sich gezeigt, wie intensiv und dynamisch die Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie sein kann. Die Arbeit mit der eigenen Biografie ermöglicht es, Altes abzuschließen und neue Potenziale zu erkennen und umzusetzen.

IPF-Q ist ein Instrument, das Kompetenzen erfassen und darstellen kann, es rechnet jedoch keine „Lebenslernleistungen“ an. In einem nachfolgenden APL Verfahren (Accreditation of Prior Learning) können nur qualifizierte, sich spezifisch auf den Ausbildungsgang beziehende Ausbildungsanteile und Kompetenzen (z.B. Anteile eines abgebrochenen Studiengangs und/oder jahrzehntelange Berufserfahrung im gewählten Studienbereich) auf Bachelor-Stufe bis maximal zwei Drittel und auf Master-Stufe bis maximal zur Hälfte integriert werden. Dies gilt nur für Qualifikationen, die Teilen der Ausbildung nach Inhalt und Niveau gleichwertig sind und diese ersetzen können.

APL-Verfahren sind in angelsächsischen, französischen, belgischen und niederländischen Universitäten bekannt bzw. ein Teil des Bologna-Prozesses und ermöglichen individuelle Verkürzungen im Studium. Sie sind, wie alle universitären Prozesse, Teil einer umfangreichen Qualitätssicherung.
   
 
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